Tuina 推拿 - traditionelle chinesische Massage

Therapeut: Feng

Die Tuina-Massage (tui=schieben, na=greifen) gehört zu den Säulen der Chinesischen Medizin und wird traditionell zur Entspannung und Schmerzlinderung eingesetzt. Sie gilt in China als eigenständige manuelle, physikalische Heildisziplin, die als Heilverfahren seit über 2000 Jahren bezeugt ist.

Besonderheiten der Tuina-Massage

Was Tuina von anderen Massagearten unterscheidet, ist die systematische Verfeinerung und die strenge Systematisierung der manuellen Techniken, gepaart mit dem ausdrücklichen Bezug auf die theoretischen Grundpostulate der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), speziell der Lehre von den Funktionskreisen und der Lehre von den Leitbahnen. Auf diese Weise stehen lokalisierte Schmerzbefunde und Verspannungen in einem größeren funktionellen und diagnostischen Zusammenhang.

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Eine Tuina-Behandlung harmonisiert den Energiefluss des Körpers und beseitigt mögliche Störungen oder Blockaden. Außerdem bringt Tuina den Stoffwechsel in Schwung, transportiert Wassereinlagerungen ab und strafft das Gewebe. Die Tuina-Massage berücksichtigt wichtige Akupunkturpunkte und arbeitet mit unterschiedlichen Massagetechniken wie Kneten, Streichen, Kneifen oder Pressen.

Traditionelle Indikationen für Tuina Massage gemäß den Lehren der TCM

Tuina kommt als Haupt- oder Ergänzungsbehandlung vor allem bei Erkrankungen des Bewegungsapparates an Muskeln und Sehnen, Gelenken und Nervenbahnen in Betracht. Diese können sich z. B. in Spannung, Härte, Steifigkeit oder Schmerzen (Kopfschmerzen) äußern. Tuina wird aber auch erfolgreich bei inneren Krankheiten (beispielsweise grippale Infekte, Erkältungen, Verdauungsstörungen) eingesetzt. Für Kinder wurde eine besonders sanfte Variante der Tuina-Methode entwickelt, Kinder-Tuina, die etwa bei fieberhaften Infekten oder Durchfall eine wirksame und nebenwirkungsfreie Behandlungsalternative bietet.

Traditionelle Indikationsliste für Tuina

  • Kopfschmerz, Migräne, Schulter-Arm-Syndrom
  • Rückenschmerzen (HWS-, BWS- und LWS - Syndromen)
  • Lumbago, Ischialgie, Tennisellenbogen, Rheumatische Beschwerden, Kniebeschwerden
  • Obstipation, Diarrhoe
  • Psychovegetative Dysbalancen, nervösen Magenbeschwerden, Unruhe, Schlafstörungen, allgemeine Spannungszustände

Wichtiger Hinweis: Die vorgenannte Beschreibung stellt keine Heilversprechen dar. Es ist auch nicht beabsichtigt, solche direkt oder indirekt anzudeuten. Auch sollten Sie die hier gemachten Erläuterungen niemals als alleinige Quelle für gesundheitsbezogene Entscheidungen verwenden. Bei gesundheitlichen Beschwerden sollten Sie immer Ihren Arzt oder einen erfahrenen Therapeuten persönlich konsultieren.